Das Marx-Zentrum
Das »Marx-Zentrum« in Neuperlach wurde Anfang der 70er-Jahre erbaut. Es besteht aus
drei großen Wohnblöcken, dem Peschelanger 5-11, dem Peschelanger 8-14 und der Max-Kolmsperger-Straße 11-19. In der
Mitte ist eine Mittelinsel, der Peschelanger 13. Im Gegensatz zu den anderen Objekten ist es ein reines
Gewerbeobjekt.
Zeitgleich wurde ein weiterer Wohnblock errichtet. Am Karl-Marx-Ring entstand die Wohnanlage
Karl-Marx-Ring 52-62. Aus optischen Gründen erhielt diese Wohnanlage eine ähnlich aussehende Fassade, bestehend aus
schwarzen Asbestplatten. Diese Wohnanlage wurde vom selben Architektenteam, aber anderen Baufirmen geplant und
errichtet.
Beide Anlagen haben daher bis auf die Äußerlichkeiten nichts miteinander zu tun. Die Wohnanlage am
Karl-Marx-Ring 52-62 war von Anfang an, als Eigentümerwohnanlage konzipiert. Nach der Fertigstellung beider
Wohnanlagen zwischen 1973/75, setzte die gewerkschaftseigenen »Neuen Heimat«, der damalige Bauträger, eine
Gesamtverwaltung ein. Das »Marx-Zentrum« wurde nach der Fertigstellung von der »Neuen Heimat«,
als »marxzentrum« bezeichnet. Später wurde das marxzentrum privatisiert und die ca. 443
Wohnungen und Gewerbebetriebe, an privaten Eigentümern verkauft und hieß jetzt, »Marx-Zentrum« mit
Bindestrich.
Die Wohnanlage am Karl-Marx-Ring 52-62, welche für gut betuchte Eigentümer und Käufer errichtet wurde, hat von der »Neuen Heimat«, keinen Namen erhalten und
wohnen daher in einer schön gepflegten, aber langweiligen und namenlosen Wohnanlage am Karl-Marx-Ring 52-62 und wohnen nicht in meiner Burg, dem »Marx-Zentrum«.
Luftbilder vom "Schwarzen Marx" aus Neuperlach